Angstambulanz
In unserer Angstambulanz soll das Behandlungsangebot sowohl Einzel- als auch Gruppentherapie umfassen. Das Gruppenangebot wird sich aus störungsspezifischen sowie transdiagnostischen Angeboten zusammensetzen, wesentlich ist eine angstfokussierte Ausrichtung. Verschiedene Angststörungen im weitesten Sinne teilen zentrale Prozesse, so dass transdiagnostisch gearbeitet werden kann.
Dadurch können Patient:innen je nach Diagnose, Schweregrad, funktionaler Bedingungsfaktoren und Therapiefortschritt passende Gruppen besuchen. Gemeinsame Angstmechanismen, die in der Behandlung angezielt werden können, sind z.B.:
- Vermeidungsverhalten
- Sicherheitsverhalten
- Intoleranz von Unsicherheit
- Katastrophisierende Gedanken
- Körperbezogene Hypervigilanz, körperliche Angstsensationen
- Emotionale Vermeidung
- Grübeln und Sorgen
- Aufmerksamkeitsverzerrungen, kognitive Verzerrungen, Bedrohungsfokussierung, Gefahrenüberschätzung, kausale Verbindungen
Ziel ist die Veränderung dieser aufrechterhaltenden Prozesse, die Diagnose rückt in den Hintergrund.